Rezension: Teardrop - Lauren Kate

Autor: Lauren Kate
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 515 Seiten
Reihe: Band 1
Bewertung: http://www.icon2s.com/img16/16x16-animal-icon-mouse.png 
Perspektive: er-/sie-Perspektive

(Lest die Rezension, auch wenn sie euch lang vorkommt.)




Eurekas Mutter ist bei einem Unglück ums Leben gekommen, wo eigentlich Eureka sterben sollte. Nun liegt es an Eureka die Geheimnisse ihrer Mutter und ihres Erbes zu lüften, wobei sie auch noch von seltsamen Leuten verfolgt wird...

Bevor ich die Rezension schreibe muss ich sagen, dass ich mich selbst gespoilert habe und das natürlich auch zu dem Ergebnis beigetragen hat.
Bis zur Seite 444 habe ich keine Verbindung zur eigentlichen Geschichte gesehen, da es nur um Eureka, ihre Trauer und das unerklärliche in ihrem Erbe ging. Als Leser weiß man ja schon, dass irgendwas passiert, wenn Eureka weint und das das irgendwas mit Atlantis zu tun hat. Von daher ist man Eureka immer einen Schritt voraus. 
Bis zur Hälfte hatte ich noch Hoffnungen in das Buch, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich Eureka total unsympathisch fand. Ich meine entweder findet sie Ander toll oder eben nicht und dann darf es ihr auch nicht peinlich sein eine Anzeige zu erstatten. Eureka findet Ander toll. Okay, aber warum geht sie dann nicht zu ihrem hin und sagt ihm dass? Ander war mir auch total unsympathisch. Er sagt Eureka sei in Gefahr, aber nicht mehr. Klischee! Dann ca. auf Seite 300 rettet er sie heldenhaft vor komischen Gestalten. Auf Seite 400 dachte ich mir dann, dass das Buch jetzt langsam mal losgehen könnte. Aber nein! Warum denn nur? Es wurde sehr ausführlich beschrieben, wie Eureka läuft, Auto fährt oder in ihrer Trauer versinkt. Dann wurde sie völlig unnötig bei einem Spiel gedemütigt, was 1. nicht hätte sein müssen, da man nichts vor seiner Klasse erzählt, was die nicht wissen sollen und 2. auch noch total überflüssig war, da das nichts zur Geschichte beigetragen hat. 
Alles so unglaublich unwichtige wurde immer sehr genau und ausführlich beschrieben, wie sie im Bett liegt, sich selbst Vorwürfe macht und hofft,dass sich alles ändert. Da dachte ich mir manchmal Mädchen, dann tu doch was! Warum tust du denn nur nichts? Ich weiß nicht, ob das gewollt war, dass fast die komplette Geschichte in Eurekas depri-High-School-Welt spielt, aber auf jeden Fall war das sehr schlecht. 
Als ich das Buch gesehen habe, dachte ich, dass es einige Zeit noch in der "normalen" Welt spielt und dann schon in der Unterwasserwelt (übrigens hat es gar nicht in der Unterwasserwelt gespielt). Der Anfang war auch sehr vielversprechend, aber dann ging es immer mehr und nur noch darum, dass Eureka so traurig sei und niemand sie verstehe.
Das einzig Gute dan der Geschichte sind Eurekas Freunde Cat und Brooks.  
Am Ende war ich einfach nur noch froh das Burch fertig gelesen zu haben.
Ich werde auf gar keinen Fall Engelsnacht lesen. 


Ein unglaublich schlechtes Buch, dass ich niemandem empfehlen kann. 

Kommentare

  1. Hey Liv,

    hui, dqahast du aber gerade ordentlich Dampf abgelassen! *lach* Ich hatte eigentlich war, das Buch zu lesen, doch nach deiner vernichtenden Kritik habe ich gar nicht mehr so große Lust darauf. Ist wahrscheinlich besser so... ;)

    Liebe Grüße
    Kathi von Lesendes Federvieh

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    1. Hi Kathi!
      Ja, das war eine gute Entscheidung. Durch dieses Buch hatte ich in den letzten Wochen eine Leseflaute.

      LG Liv

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  2. Hey Liv,
    Ich kann dir bei deiner Einschätzung zu dem Buch nur zustimmen! Ich hatte so viel mehr von dem Buch erwartet, fand die Idee dahinter auch so mega ansprechend -nur die Umsetzung war ja dann mal richtig für den A****!! :|
    Finde ich sehr traurig, vor allem da das Cover echt schön gemacht ist..

    Liebe Grüße, Maja

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    1. Tja, so kann man sich leider täuschen ...
      Aber wenigsten stehe ich nicht alleine mit meiner Meinung da. Manche fanden das Buch ja echt gut.

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